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Begleitmaterial zum Bildbuch Ich und meine Gefühle

«Ich und meine Gefühle» ist ein Bilderbuch von Holde Kreul, 2011 Loewe Verlag. Es ist kein Bilderbuch im klassischen Sinn, sondern eine ausführliche Sammlung verschiedener Gefühle, die mit aussagekräftigen Bildern und einfachen Texten gestaltet sind. Besonders ansprechend an diesem Buch ist, dass wirklich Kinder dargestellt werden und keine Tiere, wie so oft in anderen Materialien zu diesem Thema.
CHF 25,00
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Beschreibung

Die von mir entwickelten Handreichungen beziehen sich alle auf bestehende Bilderbücher und sind jeweils gleich aufgebaut. Zuerst gibt es eine kurze und praxisnahe Einführung zum Thema Unterstützte Kommunikation. Danach kommt eine kurze Beschreibung des Bilderbuchs und didaktische Tipps zum Erzählen. Weiter folgen jeweils ca. 6 Ideen / Aktivitäten, wie man das Bilderbuch bzw. die Geschichte umsetzen und vertiefen kann. Zu jedem Bilderbuch werden die gesamten Gebärden geliefert, bei einigen zusätzlich noch die Piktogramme um den Text zu visualisieren. Die Idee ist, dass jede Person das Bilderbuch so bearbeiten kann, wie sie es braucht, z.B. können die Gebärden oder die Piktogramme direkt in das Buch geklebt werden.
Barbara Knecht
Autorin

 

Das Thema Gefühle kann man nicht einmalig behandeln und danach abschliessen. Gefühle beeinflussen uns immer in unserem täglichen Handeln. Vielleicht ist ein Kind wütend oder traurig und kann aus diesem Grund nicht gleich mitarbeiten wie sonst? Vielleicht ist ein Kind so aufgeregt oder nervös, dass es laut wird oder die anderen Kinder der Gruppe stört? Vielleicht ist die Lehrperson heute müde und hat weniger Geduld als sonst? In der Arbeit mit Kindern, die noch wenig oder keine Lautsprache haben, ist die Auseinandersetzung mit Gefühlen sehr wichtig. Vielfach zeigen UK-Kinder schwierige Verhalten, weil sie ihren Gemütszustand nicht kundtun können.

Bekommt das UK-Kind die Möglichkeit seinen Gemütszustand zu benennen, erhält es eine Möglichkeit sich seiner Umwelt mitzuteilen so dass diese darauf reagieren kann. Das heisst, es ist sehr wichtig, dass sich die Auseinandersetzung mit Emotionen nicht auf Unterrichtseinheiten beschränkt, sondern dass Gefühle immer wieder in realen Situationen benannt werden, und dass die Bezugspersonen den Kindern modellieren, wie man einen Gemütszustand benennt. Beim Planen dieser Unterrichtseinheiten empfiehlt es sich zu überlegen, welche und wie viele Gefühle den Kindern vermittelt werden sollen.

Klare und starke Gefühle wie Wut, Freude, Angst und Trauer können auch mit kognitiv stärker beeinträchtigten Kindern gut bearbeitet werden. Komplexere Gefühle wie Langeweile, Eifersucht oder Stolz sind schwieriger zu erklären und zu differenzieren, da sich solche Gefühle auch oft überlagern, z.B. kann sich Langeweile in Form von Müdigkeit äussern usw. Trotzdem sollen diese Gefühle angeboten und immer wieder modelliert werden. Eine kurze Übersicht zum Belgeitmaterial finden Sie hier zum herunterladen.

 

Die Gebärden-Illustrationen sind Eigentum des Schweizerischen Gehörlosenbundes SGB-FSS und wurden für diese Publikation freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Für den Inhalt übernimmt der Schweizerische Gehörlosenbund keine Verantwortung. Die bebilderten Sätze stellen Unterstützte Kommunikation dar und entsprechen nicht der Grammatik der  Gebärdensprache. Interessierte können sich beim Schweizerischen Gehörlosenbund für einen Gebärdensprachkurs anmelden: www.sgb-fss.ch.

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